Starwars Kotor: the Sith-Lords

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  Umlaufbahn/Ravager

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BeitragThema: Umlaufbahn/Ravager   Di Jun 23 2015, 16:06

<--- Malachor V <-- Umlaufbahn / Ravager

Nihilus schritt zur Brückenfront an das große Panoramafenster und wartete auf Sion. Nach dem die Ravager beschleunigte und in den Hyperraum sprang würde dieser, sicherlich innerlich verwirrt oder verärgert so kurz nach einem Auftrag wieder zurückbeordert zu werden, bald durch das Hauptschott kommen. Aber was kümmerten ihn Sions Gefühle? Wenn der dachte er wäre die dominantere Hälfte ihrer Partnerschaft, sollte er dann nicht hier stehen und Nihilus der Schuljunge sein? Sie hatten sich beide von Traya genommen was sie brauchten für ihre Meisterschaft, aber Nihilus mit seiner Fähigkeit die Macht in sich selbst wie in ein Gefäß aufzunehmen und zu speichern, war der stärkere Machtnutzer des verbliebenen Duumvirats, nach dem sie Traya aus dem vorherigen Triumvirat eleminiert hatten. Und das sollte Sion bei all seinen Verdiensten in der Vergangenheit bei der Vernichtung der Jedi nicht herausfordern. Dennoch benötigte Nihilus einen Gleichgesinnten an seiner Seite der seine Gefühle der Sache hinten an stellte. Und die Sache, das Ziel, war nun mal die Jedi aus der Galaxie auszumerzen! Kein Lebewesen würde sich seinem Hass gegen die Jedi widersetzen! Er würde jeden Widerstand ruchlos und ohne Skrupel beseitigen und dann würde die Herrschaft der Sith in all ihrer Herrlichkeit über die Galaxie endlich hereinbrechen. Mit ihm an der Spitze! Als Imperator eines allumfassenden Imperiums der Dunklen Seite der Macht. Es war nicht zu leugnen das Nihilus Ambitionen mit Zuwachs seiner Machtstärke wuchsen. Ob das gut oder schlecht war stand in den Sternen. Denn er wurde nicht umsonst in der Zwischenzeit nach dem Massaker am Jedi-Orden als der Hungernde bezeichnet.

Und das war gleichzeitig die Erklärung für Sion, warum er kaum weg, nun schon wieder hier sein musste. Nihilus, hatte durch den Transfer seines Geistes in das Kontinuum der Macht und seiner Suche darin nach Machtnutzern im Äußeren Rand erreicht - alleine durch seinen Hunger nach mehr  Machtessenz als Ansporn -, wozu dieser so schnell offensichtlich nicht in der Lage gewesen war. Vielleicht war es langsam an der Zeit Sion klar zu machen wer in ihrer Allianz den Oberbefehl besaß? Oder sollte er das der Zeit überlassen Sion zu der Erkenntnis zu bringen das er nun sein Schüler war? Da er ewiges Leben und ewige Macht nun durch den Geist-Transfer kontrollieren konnte. Zumindest bei seinem Test mit einer seiner Cyborg-Kopien, war es da nicht an der Zeit sozusagen für den Fall der Fälle ein Testament, einen zweiten Holocron mit all seiner Kenntnis und seinem neuen Wissen anzufertigen? Einen Holocron mit einer Sprachübersetzung seines alten Sith. Nihilus dachte darüber nach, während er weiter auf Sions Erscheinen wartete. ...Und war er, der Hungernde, nicht wie ein großes Schwarzes Loch im Zentrum der Galaxie? Wenn er alle Macht "aufgefressen" hätte, und offensichtlich stand ihm ein ewiges Leben ja bevor, würde er sich letztlich nicht selbst "auffressen", wenn es nichts mehr gab? Ein beunruhigender Gedanke. Er musste weiter die Geheimnise der Macht erforschen, er musste seinen Hunger kontrollieren. Er durfte ihm nicht zur Gänze verfallen gleich einem wilden Raubtier ohne Intellekt!
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Sion

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BeitragThema: Re: Umlaufbahn/Ravager   Mi Jun 24 2015, 10:52

<---- Malachor, Umlaufbahn/Ravager

Sion erreichte - immer noch schlecht gelaunt - die Brücke, wo Nihilus ihn offensichtlich schon erwartete und voller dunkler Machtenergie vor sich hin wabberte. Der hat doch irgendwas vor. Was anderes als Allena Mothell quälen, so viel ist sicher, dachte Sion, behielt diesen Gedanken aber für sich - in Wahrheit interessierte ihn äußerst wenig, was Nihilus für Intrigen plante. Es sei denn sie inkludierten den echten Tod von Kejas und seinen angeblichen Anhängern, die mit der unttoten Nisotsa gearbeitet hatten - oder auch nicht, was er nun, da sie tot war niemals erfahren würde. Also war es auch egal.
Auf jeden Fall hatte Nihilus Sions schlechte Laune durch die Macht sicherlich aufgefangen und würde sich hoffentlich erklären, was seinen plötzlichen Meinungsumschwung anging.
Sion räusperte sich also und meinte: "Hier bin ich also." Dann wartete er auf eine Reaktion.
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BeitragThema: Re: Umlaufbahn/Ravager   Fr Jun 26 2015, 00:25

Nihilus nahm die Präsenz von Sion auf der Brücke war, auch seine folgenden Worte vernahm er, doch er drehte sich nicht von dem vorbeiziehenden Sternenmeer vor ihm weg. „Ihr seid hier. In der Tat.“, begann der Dunkle Lord der Sith. „Wir stellen Tatooine unter Blockade. Kein Raumschiff verlässt diese Welt.“, fuhr er fort. „Und was euch angeht, Darth Sion, so habe ich entschieden das ihr die Wahl habt: Ich habe die Kenntnis, das Wissen und die Mittel ewiges Leben und Macht zu besitzen. Das Kontinuum der Macht das mir auch Allenas und Zaeemas Standort auf Tatooine offenbarte, ermöglicht mir auch den Geist-Transfer meines Bewusstseins in einen neuen Körper. Ich kann euch in dieser Lehre unterweisen, falls ihr mich als Meister annehmt.“ Er hielt inne, bevor er weiter sprach. Dabei drehte er sich zu Sion um. Eine Erlösung von diesem Deformierten Körper bot er ihm an! Doch dann aktivierte er sein Lichtschwert das seine in eine schwarze Kutte gehüllte Rüstung in ein bedrohliches Rot färbte. „Bedingungsloser Gehorsam und Treue mir gegenüber, keinem anderen.“ Nihilus schritt die Brücke mit aktivierten Lichtschwert in Richtung von Sion ab. Seinen ganzen Hass und seinen Hunger nach Macht ließ der bösartige Sith in diesen Moment einfließen. Er beschleunigte seinen Schritt in bedrohlicher Haltung zu Sion. Ja, es war dessen Wahl. Unterwarf er sich oder würde er ein letztes Mal – da war sich Nihilus sicher – kämpfen? Mit seiner freien Hand würde er ihm seine Machtessenz nehmen, um die bereits vereinzelt kleine Machtblitze zuckten.
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BeitragThema: Re: Umlaufbahn/Ravager   Fr Jun 26 2015, 11:43

Zuest ignorierte Nihilus ihn, doch dann begann er zu sprechen und Sion wünschte sich gleich, er hätte es nicht getan, denn was Nihilus nun sagte, war nicht das, womit Sion gerechnet hatte.
Aber ich hätte darauf gefasst sein sollen, früher oder später drehen die mächtigen Sith doch alle durch...
Sion zwang sich ruhig stehen zu bleiben, auch als Nihilus sein Lichtschwert aktivierte und auf ihn zukam und auch nicht als dieser schneller voranschritt und das Schwert bedrohlich erhob. Sion hatte keine Lust Schwäche zu zeigen.
Was dieses Gefassel vom ewigen Leben anging. Vermutlich war es nur das: Gefassel. Wenn es eine Möglichkeit gäbe diesen deformierten Körper hinter sich zu lassen und so wie Nisotsa in seinen früheren Körper (oder einer Kopie von diesem) ins Leben zurückzukehren, dann wäre das schon eine reizvolle Sache, obwohl sich Sion nicht sicher war, ob er das ganze Unding des Lebens noch einmal durchmachen wollte. Aber eine Geistestransfer? Das klang banal und nicht machbar.
Aber das alles zählte nicht, weil es klar war, dass Sion keine Wahl hatte. So wie sich Nihilus in der Macht anfühlte, hatte er nicht vor Sion ohne Treueschwur lebendig von hier wegzulassen. Und ausgerechnet von Nihilus wollte Sion sich nicht töten lassen - nicht nach allem, was er schon überstanden hatte.
Sion richtete sein heiles Auge auf die Machtblitze, die in Nihilus freier Hand zuckten.
"War ich bisher je jemand anderen loyal oder gehorsam gegenüber? War ich es nicht, der dir geholfen hat Darth Traya zu stürtzen und die Macht über alle Sith an uns zu reißen?", fragte er ruhig, "Ich hoffe, du verlangst nun nicht einen Treueschwur von mir, oder dass ich in die Knie gehe. Das wäre mir unangenehm und es ist nicht notwendig. Meine Treue und Loyalität gehören bereits dir."
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BeitragThema: Re: Umlaufbahn/Ravager   Fr Jun 26 2015, 12:53

„Es kommt darauf nicht an.“, erwiderte Nihilus, als er ungefähr zwei Meter vor Sion abrupt, aber nicht weniger in seiner Haltung bedrohlich, stehen blieb. „Vergiss nicht, dass ich deine Gefühle spüren kann. Und vergiss nicht womit wir unsere Akolythen anspornen, bevor wir sie als Schüler unterweisen: Also wenn das nächste mal aus deinem gekränkten Ego so was wie Unwille oder Aufsässigkeit mir gegenüber entsteht, weil sich meine Pläne für dich kurzfristig geändert haben und du deine Mission abbrechen musst, denke an diesen Moment: ...“ Aus Nihilus Hand schoss eine Salve intensiver Machtblitze, welche Sion - der überhaupt keine Anstalten zu irgendeiner Abwehr gemacht hatte - auf den Boden zwang. Der Schmerz den man mit Machtblitzen zufügen konnte, war ganz unterschiedlich und nur tödlich, wenn der Anwender es wollte. Und töten wollte Nihilus Sion nicht. Er hatte aber eine gewisse sadistische Neigung Untergebenen gegenüber entwickelt, seit dem er das erste mal den Bewusstseins-Transfer durchführte und seinen Geist in diese Körperrüstung versetzt hatte. Damals war seine Transfertechnik  die er durch die dunklen Kräfte des Sith-Artefaktes auf Malachor V erworben hatte noch unausgereift gewesen. Aber nun, wo er bereits die Machtessenz ganzer Planetenbevölkerungen verschlungen hatte, war seine Möglichkeit seinen Geist mit der Macht zu verschmelzen unglaublich. Deshalb war Nihilus sich auch sicher, dass er Sion, wenn überhaupt, nur die Machtfähigkeit des ursprünglichen Transfers beibringen konnte, welcher den Nachteil hatte das sich  das Bewusstsein, wenn es zu lange körperlos war, auflöste.

Nihilus beendete die Demütigung Sions durch die Machtblitze. „Euch ist nun vergeben. Und nun erhebt euch und folgt mir. Ich hatte mich entschieden euch den Beweis zu liefern, damit ihr künftig eine Aussicht auf ein Leben ohne Schmerz habt.“, Nihilus wartete in Ruhe ab, wie Sions Reaktion ausfiel. Er deaktivierte sein Lichtschwert, behielt es jedoch noch in der Hand. Wenn sie Tatooine erreichten, würde er das spüren. Der Dunkle Lord schaute in das verbliebene, heile Auge Sions: Ihm ging es an sich nicht darum Sion seinen Schmerz zu nehmen. Aber er war nützlicher als Verbündeter, wenn er seine Willenskraft und Hass mehr auf die Beseitigung der Jedi legen könnte, als auf den Zusammenhalt seines deformierten Körpers.
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BeitragThema: Re: Umlaufbahn/Ravager   Sa Jun 27 2015, 10:18

Sion hätte sich noch gegen die Machtblitz wehren können, wenn er gewolllt hätte, doch er tat es nicht, da er wusste, dass Nihilus nicht vor hatte ihn zu töten. Trotzdem machte ihm der zusätzliche Schmerz, den er durch den Machtblitz, und denen die dem ersten folgten, erlitt wütend bzw. noch wütender. Durch den Schmerz ging er erst recht in die Knie, was er eigentlich hatte vermeiden wollen.
Dann hörte es auf und Nihilus brabbelte das er ihm vergeben würde. Ja, aber ich vergebe dir nicht, dachte er wütend, kämpfte die Wut jedoch hinunter und ließ sie nicht aus ihm herausexplodieren, sondern schloss sie in sich ein um sie später einmal nutzen zu können.
Dann meinte er möglichst ruhig: "Ich folge". Mühsam kam er wieder hoch.
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BeitragThema: Re: Umlaufbahn/Ravager   So Jun 28 2015, 00:52

Nihilus begab sich mit Sion zu dem Ort, seinem Laboratorium, und hielt vor den drei Kammern an. „Beobachtet.“, wies er Sion an, und vollführte dann, was er bereits schon einmal getan hatte: Er transferierte seinen Geist in eine seiner Cyborg-Kopien. Der Original Nihilus blieb unbeweglich, während sich der Cyborg, eine exakte Kopie von Nihilus aus einer der Kammern bewegte und Sion beäugte. „Ihr seht, mein Körper hat sich nicht verändert, wenngleich mein Geist nun in einem anderen ist. „Ich werde von euch eine Kopie erstellen, aufgewertet durch kybernetische Komponenten, in die ihr euren Geist transferieren könnt. Euer Nachteil im Vergleich zu mir ist, dass ihr den Transfer, sobald ich euch in der Technik unterrichtet habe, unverzüglich vor eurem Tod durchführen müsst, da sonst eurer Bewusstsein schwindet.“ Der neue Nihilus, der unfern des alten Nihilus und vor Sion stand, warte die Reaktion ab. Er war auf jede Art von Reaktion vorbereitet, selbst eine gewalttätige, so unwahrscheinlich sie auch war. Bestimmt war der Zorn von Sion nach seiner Demütigung grenzenlos, auch wenn er im Moment nichts dergleichen in ihm spüren konnte. Die Aussicht auf einen neuen Körper, würde ihn nützlicher machen, als er es bis jetzt war. So war es seit Anbeginn an unter den Sith: Man demütigte seinen Schüler und stellte ihm dann etwas in Aussicht, was sehr verlockend war. Dadurch versicherte der Meister sich der Treue und dem Gehorsam des Schülers. Nihilus spürte, dass die Flotte Tatooine erreicht hatte. Es war an der Zeit die letzten Jedi aus der Galaxie zu tilgen.
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BeitragThema: Re: Umlaufbahn/Ravager   So Jun 28 2015, 17:04

-- Visas Quartier --
Die Macht, sie war ein Energiefeld, ein alles durchdringendes Energiefeld, so wurde es oft beschrieben, es hatte ideologische Hintergründe, es hatte aber auch viele Versuche es wissenschaftlich zu erklären,  Visas hielt von beidem nicht viel, denn die Macht war da, man konnte sie nicht verstehen, niemand konnte dies, denn ansonsten gäbe es nicht eine helle Seite, die propagierte, dass ihr Weg der richtige Weg war, und es gäbe nicht die dunkle Seite, die das Selbe tat. Sie wusste einfach, dass die Macht in jedem steckte und so wie die Handlungen der hellen oder der dunklen Seite die man tat zugeordnet werden konnten, so wusste sie, dass es auch mit der Macht war. Wie man sie einsetze, das war entscheidend. Und Visas musste aktuell die dunkle Seite vermehrt einsetzen, Gewalt, Brutalität, das Extreme, Emotionen, all das wovor die Jedi eigentlich warnten wendete sie an, sie wurde darin unterrichtet und musste folgen, sie hatte keine Wahl, sonst würde er sie auch verspeisen und diese Angst vor ihrem eigenen Tod sorgte dafür, dass sie es tat. Er hatte ihr gezeigt, wozu er fähig war und hatte einen Haufen an Echos hinterlassen, Echos die wie Nadelstiche auf dem Körper waren. Echos die ihren Kopf zur zerdrücken drohten und Echos die ihren Körper durchdrangen und psychisch umbrachten, aber sie starb nicht und jetzt, wo war sie jetzt?

Sie hing an der Decke, mit den Füßen voran, angebunden. Ihr Meister war erzürnt über ihr Mitgefühl, über ihre Gnade. Er war ein Jedi und hätte ausgelöscht werden sollen, doch als Visas vor diesem Kind stand, da konnte sie nicht, sie konnte es einfach nicht über das Herz bringen dieses Leben zu nehmen. Es war unschuldig. Es konnte nichts für diesen Krieg, aber vielleicht… eines Tages konnte es ihn beenden. Als Visas ohne einen Erfolg gekrönt zurück zu ihrem Meister kam wurde er wütend, und sie spürte noch immer ihren tauben Körper, gelähmt durch die elektrischen Stöße, die durch ihn hindurchgejagt wurden. Sicher, sie hätte sterben können, und es wäre ihrem Meister egal gewesen, aber dennoch, irgend etwas hielt ihn zurück, war es vielleicht auch so etwas wie Gnade? Hatte er vielleicht auch so etwas wie ein Herz? Nun, ganz sicher nicht, denn dafür war er wohl zu mechanisch. Er sprach diese alte Sprache, die niemand verstand und wenn er nicht immer in ihren Kopf eindringen würde, würde Visas auch nicht wissen, dass er mit ihr sprach, oder worüber er mit ihr sprach.

Sie versuchte sich zu konzentrieren, diese leblose Hülle, die sich aktuell ihren Körper nannte hinter sich zu lassen und sich der dunklen Seite zu öffnen, und endlich zu dem zu werden, was er wollte, eine Schlächterin, doch dieser Weg, er schien ihr versperrt zu sein, statt dessen vernahm sie ein weiteres Echo, ein Echo voller Gram, voller Trauer, voller Schmerz, kam das von dem Planeten über dem sie sich befanden? Und wenn ja, war dies eine Person? Sie spürte, dass der Planet noch lebte, also war ihr Meister noch nicht daran seinen Hunger an ihm zu stillen, aber dennoch, diese Aura, sie war schwach, sicher weil sie so weit weg war, aber sie vernahm es, das Echo, jenes Echo, dass sie ablenkte, jenes Echo, dass dafür sorgte, dass sie sich nicht öffnen konnte oder gar öffnen wollte. Sicher, vielleicht sollte sie dem auf den Grund gehen, ihren Meister davon unterrichten, und dann ihn bitten ihr diese Mission anzuvertrauen. Sie musste es wissen, sie musste wissen, warum es so war, woher dies kam. Sie holte tief Luft und versuchte sich auf ihren Raum zu konzentrieren. Sie versuchte endlich ihr Lichtschwert zu erspüren, doch leider konnte sie es nicht wahrnehmen. War ihr gerade der Blick durch die Macht verwehrt? Sie hoffte nicht, denn dies wäre wohl für sie ein Graus, wenn sie nichts mehr durch die Macht spüren konnte, oder aber sie war einfach zu abgelenkt…
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BeitragThema: Re: Umlaufbahn/Ravager   Mo Jun 29 2015, 11:31

Sion beobachtete unterdessen in dem geheimen Labor, was Nihilus tat und war davon etwas angeekelt. Außerdem war ihm nicht ganz klar, wie das Ganze funktionierte. Er sah die Cyborg-Version "leben" (wenn man das so nennen konnte), aber er war sich nicht sicher, ob er an einen wirklichen Geistestransfer glaubte, denn ansonsten würde Nihilus richiger Körper ja wohl tot umfallen müssen. Scheinbar war es Nihilus irgendwie gelungen seinen Geist in zwei zu teilen und zwei Körper gleichzeitig zu bewohnen. Irgendwie unheimlich, fand Sion, sprach das aber nicht aus, sondern sagte stattdessen kühl: "Beeindruckend." (Was ja auch stimmte).
Was diese Cyborganteile anging, war sich Sion nicht sicher, was das sollte. Es kam ihm vor wie diese Männer in den mittleren Jahren, die ihre Speeder aufmotzten um sich so ein jüngeres Image zu verschaffen. Und er war sich ziemlich sicher, dass er keine Cyborganteile wollte, vielen Dank.
"Wenn Ihr unbedingt wollt, dann macht eine Kopie von mir", meinte er trotzdem - immerhin musste er sie niemals benutzen, wenn er nicht wollte und konnte immer noch weiterhin versuchen herauszufinden wie es Nisotsa gelungen war den Tod zu besiegen - und spürte dann wie das Schiff den Hyperraum verließ.
"Wir haben Tatooine erreicht, Meister, soll ich hinunter auf den Planeten gehen und Allena Mothell suchen?", wollte er dann wissen, auch um so das unangenehme Thema zu wechseln.
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BeitragThema: Re: Umlaufbahn/Ravager   Mo Jun 29 2015, 15:59

„Nein. Noch nicht. Und dies hier, vergesst ihr für den Augenblick, bis ich euch mit der Machttechnik vertraut mache.“, erklärte Nihilus zunächst, nach dem er wieder seinen alten Körper in Besitz genommen hatte. „Bevor wir auf die Oberfläche dieses armseligen Planeten aufbrechen wird noch eine Exekution statt finden. Visas Lektion muss abgeschlossen werden und ich will euch dabei haben. Danach wird sie sich der Dunklen Seite der Macht endgültig angeschlossen haben oder den Tod gefunden haben!  Ihr Versagen bei der Mission diesen jungen Jedi zu eliminieren hatte einen Grund: Wir Sith können nur uneingeschränkt über die Galaxie herrschen, wenn wir so banale Dinge wie Mitgefühl oder Erbarmen mit Abscheu begegnen. Wir dürfen niemanden gestatten unsere Herrschaft anzuzweifeln. Besonders nicht in unseren eigenen Reihen!“ Mit diesen Worten setzte sich Nihilus in Bewegung.

Die Sith-Meister gestatteten ihren Schülern keine Fehler. Wenn sie Fehler machten, hieß das, dass ihre Wahl als Schüler selbst ein Fehler war und auf den Meister zurückfiel. Die Strafe für Versagen war der Tod, oder schlimmer: ein Leben in ewigen Qualen. Die Lektion die Nihilus seiner Schülerin Visas erteilt hatte, die Demütigung mit der er sie in ihrer Kammer zurückgelassen hatte; die Machtblitze mit denen er ihren Körper geflutet und geschwächt hatte, ihre gefesselte Lage kopfüber an der Decke hängend, all das war noch nicht zu ende! Die Lektion würde fortgesetzt und der Fehler würde bereinigt werden: So oder so!

Nihilus machte auf seinem Weg zu Visas Kammer mit Sion einen Abstecher zum Gefängnistrakt der Ravager. Es handelte sich um kein wirkliches Gefängnis, sondern mehr um eine Art Wirklichkeit gewordene Hölle aus Metall, Schweiß und Blut! Ein Gerippe in dem die Insassen Qualen heimsuchten. Hierher verbannte Nihilus jene Feinde,  die für ihn augenblicklich keinen Nutzen mehr hatten, die jedoch später noch einmal von Interesse sein könnten. So hatte er auch Visas Mission nach ihrem Versagen selbst zu einem Ende gebracht. Aber statt das Macht-begabte Kind der Jedi sofort zu töten, hatte er es auf die Ravager gebracht, damit Visas ihre Mission nun beenden konnte. Entweder würde sie eine wahre Sith ohne Erbarmen und Mitgefühl oder er würde sie von Sion töten lassen und sich dann ihre Machtessenz nehmen. Er konnte keine unzuverlässige Schülerin gebrauchen!

Nihilus stoppte an einem eisernen Schott (eines von vielen anderen) im Gefängnistrakt und hob mit einer Handbewegung das schwere Schott mit der Macht aus der Verankerung empor, so das es das Innere der 40 Quadratmeter großen Zelle frei gab. Darin befand sich das Jedi-Kind, welches Visas hätte töten sollen, und Nihilus zog den Kleinen mit der Macht zu sich. „Freue dich. Heute wirst du ein Teil meiner Machtessenz!“ Nihilus blickte zu Sion. „Nehmt ihn mit.“, sprach er in seinem alten Sith, und setzte dann mit Sion und dem kleinen Jedi seinen Weg zu Visas fort.

An ihrer Kammer angekommen zog Nihilus erneut mit Hilfe der Macht die Tür auf, und betrat das Zimmer seiner Schülerin. Diese hing nach wie vor kopfüber von der Decke, so wie er sie zurückgelassen hatte. Wie viel Zeit mochte seit dem vergangen sein? Tage? Eine Handbewegung später hatte der Dunkle Lord sie von ihren Fesseln befreit und sie lag nun auf dem Boden. „Erhebt euch, Visas! Eure Läuterung ist vorbei!“ Nihilus gab Sion einen Handwink und dieser trat mit dem Jedi-Kind hervor. „Beende jetzt deine Mission und dir ist vergeben!“ Nihilus machte keine Scherze damit. Wenn sie eine wahre Sith sein wollte, würde sie jetzt den letzten Schritt dazu tun oder durch ihren Verrat ewig büßen! „Nimm dein Lichtschwert und strecke dieses Geschöpf nieder, oder Sion wird euch beide töten und ich werde mir eure Machtessenz nehmen!“


Zuletzt von Darth Nihilus am Mo Jun 29 2015, 20:37 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Umlaufbahn/Ravager   Mo Jun 29 2015, 16:28

Qualen, endlose Qualen erfuhr die junge Frau, als sie nun merkte, durch die Macht, dass sich dort etwas bewegte, im Schatten, sie lauschte darauf, eine schwache Präsenz, eine fast schon bemitleidende Präsenz und ihr durchfuhr es in Mark und Bein. Es war das Kind! Hatte er es geschafft das Kind einzufangen? Sie hoffte nicht, wie konnte sie denn irgendwann ihren Kindern begegnen, wen sie denn überhaupt jemanden finden würde und Kinder bekommen würde, wenn sie hier und jetzt ein Kind umbringen konnte? Dann, sie spürte ihren Meister, sie spürte den Lord des Schmerzes, was taten sie beide hier? Und dann wurde es ihr klar, ihr Herz schlug schneller und ihre Lippen wurden trocken, ihr Atem stockte und ihre Ohren vernahmen das vertraute Geräusch des Öffnen des Schotts. Es folgte eine Handbewegung ihres Meisters und sie landete unsanft auf dem Boden.

Metall spürte sie an ihren Lippen und sie lag dort, gedemütigt, fast schon mental geschändet. Ihr Körper war schwach und sie wollte es eigentlich nicht, doch die Befehle ihres Meisters waren absolut und duldeten keinen Widerspruch, sonst war sie tot, und wenn sie jetzt versagte, würde er den Jungen auch töten und das ohne Gnade. Sie begann sich vom Boden abzudrücken und ihre Arme zitterten, sie hustete leicht und ein wenig Blut trat aus ihrem Mundwinkel. Sie hatte wohl zu lange kopfüber gehangen und dann noch der Aufschlag auf dem Boden hatte ihrem Körper geschadet. Ihre Brust schmerzte, noch immer, von den Stromstößen. Sie zuckte leicht und drückte sich dann hoch, ehe sie wankend stand. Ihr Atem ging schnell, ihr Puls war hoch, sollte sie sich jetzt dem hingeben, was ihr Meister von ihr verlangte? Wo war ihr Laserschwert? Sie tastete den Raum danach ab, mit der Macht und fand es schließlich. Es war ein kurzes Lächeln auf ihren Lippen, ehe sie die Hand danach ausstreckte und es ihr in die Hand flog. Sie hatte keine Wahl, sie musste gehorchen, denn so konnte sie auf ihren Missionen vielleicht Menschenleben retten und manches Mal war es notwendig ein Leben zu opfern um andere zu wahren. War nicht dies etwas, was Revan oft propagiert hatte?

Mein Leben für das Eure, Meister., sagte nun die dunkle Jedi und aktivierte ihr Laserschwert, ehe sie wankend in die Richtung des anderen Sith-Lords ging. Er bekleidete aber ebenfalls den Rang eines Schülers, eines Schülers des großen Meister, ihres Meisters. Sie wünschte sich mehr als einmal, er würde sie einfach töten, als sie ständig zu demütigen. Sicher, viele Menschen lernte sie nicht kennen, aber jene, die sie kennen lernen würde, die mussten sicher auch sterben, immerhin wäre dies wohl nicht im Interesse ihres Meisters. Sie musste diese menschlichen Bedürfnisse hinter sich lassen, sich der dunklen Seite hingeben und endlich aufhören eine Frau zu sein, sie war eine Waffe, nicht mehr, nicht weniger. Die Klinge ihres Schwertes leuchtete blutrot und fauchte in die Richtung des Kindes. Es trennten sie nur noch wenige Momente, ehe ihr eines klar wurde, selbst wenn sie hier und jetzt ihn töten würde, das Kind würde nicht in die Macht aufgehen, es würde von ihm verschlugen werden, so wie auch sie verschlungen werden würde, würde sie sich widersetzen.

Ihr Schwertarm zitterte und es fühlte sich so an, als würden ihr Tränen die Wangen herunterlaufen, doch sie wusste, dass sie nicht weinen konnte, aber vielleicht war es ja die Macht, die gerade mit ihr weinte, um dieses Kind, stumm und heimlich, so dass es niemand sehen konnte. Visas Blick durch die Macht war verschleiert, denn noch immer war dort etwas in der Ferne, was sie zu sich zog, und ihre Aufmerksamkeit verlangte. Sie schluckte den Kloß herunter, denn auch wenn ihre Worte hart klangen und sie von sich überzeugt zu sein schien, so war sie es ganz sicher nicht, aber sie musste ihre Zweifel in sich einschließen, sie musste aufhören so zu sein, wie sie es gelernt hatte, sie musste all das schöne in sich einschließen und erst einmal nicht herauslassen.

Der Geruch von verkohltem Blut und verschmorter Kleidung drang an ihre Nase und ihr wurde schlecht, aber sie musste standhaft bleiben. Sie hatte das Herz des Jungen durchstoßen, das Zentrum seines Körpers, in der Hoffnung die Macht würde schnell genug entweichen. Sie hatte diese Dinge, so etwas für ihren Meister zu tun, und doch kam sie nicht drum herum, seine Macht erdrückte sie, zwängte sie in die dunkelste Ecke. Sie musste ihr Licht in sich einschließen, es bewahren und die Hölle durchstehen, vielleicht konnte ihr dieses Echo dabei helfen. Es wäre ein Traum. Vielleicht konnte sie dort Visas sein und nicht die Sithmörderin, welche sie gerade war. Sie wandte sich ab und kniete vor ihrem Meister nieder. Die dunkle Seite berauschte sie aktuell und ihre Ohren dröhnten durch ihren Herzschlag, doch sie bleib ruhig. Sie senkte ihren Kopf und wartete, was nun kam. Sie sagte nichts weiter, nicht zu ihm, sie konnte nicht, sie wollte nicht, aber sie schloss auch diese Gefühle in sich ein, errichtete eine Barriere, die sie durch ihre Macht schützte, sie musste standhaft bleiben, und ihre Selbst schützen, nur so konnte sie das hier durchstehen, dafür musste sie sich selber auch zurücknehmen. War dies die Lektion, die ihr ihr Meister erteilen wollte? Sollte sie so sein? Sie schluckte innerlich kurz. Das Kind war tot, definitiv. Sie hatte es getötet und daran würde es keinen Zweifel geben.
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BeitragThema: Re: Umlaufbahn/Ravager   Di Jun 30 2015, 11:35

Sion war nur allezugerne bereit diese "neue Machttechnik" fürs erste zu vergessen. Allerdings fand er auch, dass sie eigentlich dringlicheres zu tun hatten als Nihilus' Schülerin zu disziplinieren, doch diesen Gedanken behielt er für sich, sondern folgte seinem "Meister" schweigend zu den Zellen, in denen offensichtlich ein Jedi-Kind gehalten wurde. Wo haben die beiden das denn jetzt noch aufgetrieben? , wunderte sich Sion, aber zumindest wusste er jetzt, was Nihilus getrieben hatte, während er selbst sich mit den diversen Aufstandsversuchen der geheimen und ehemaligen Sith-Fraktionen herumgeschlagen hatte.
Sion nahm das Kind entgegen und hielt es in festen Griff damit es nicht floh, doch sein Anblick alleine schien auszureichen um das Kind so einzuschüchtern, dass es von selbst überhaupt nicht auf die Idee kommen zu schien zu fliehen. Offensichtlich stand der kleine Jedi so oder so unter Schock und begleitete die beiden Sith schweigend zu Visas Quartier.
Dort hing Nihilus' Schülerin kopfüber an der Decke, was wohl so eine Art Bestrafung sein sollte. Nihilus sorgte dafür, dass sie wieder am Boden landete und dann machte er einen Wink mit seiner Hand, woraufhin Sion den kleinen Jedi vor schob, so dass frei stand. Dann beobachtete er wie Visas zu dem Kind trat und ihr Lichtschwert in seine Brust stieß und das Kind tot zu Boden ging.
Dann kniete sich Visas vor Nihilus hin und Sion war sich ziemlich sicher, dass er derjenige sein würde, der sich um die Überreste des toten Jedi kümmern würde müssen.
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BeitragThema: Re: Umlaufbahn/Ravager   Do Jul 02 2015, 18:04

(ooc: Ich übernimm kurz Nihilus)
"Die Starken töten die Schwachen. Ich hoffe das hast du jetzt verstanden.", sagte Nihilus in seiner sprache und ließ ein Datapad zu Visas schweben.
"Auf dieser Liste sind die Aufemthaltsorte von 3 regestrieten Jedi. Gehe nach Malachor und triff dich dort mit der verrückten Yula Brock. Zusammen mit ihr wirst du die Jedi töten. Behalte sie gut in Auge und gehorche ihr. Versuche aber herrauszufinden ob ihre Loyalität noch mir .... und Sion gilt.", meinte er und wandte sich zu gehen dabei stieg er über die Leich.
"Sion räum das weg."
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BeitragThema: Re: Umlaufbahn/Ravager   Mo Jul 06 2015, 09:40

Das wusste ich doch, dachte Sion, nicht sehr erfreut über Nihilus' Worte in Bezug darauf, dass er das tote Jedi-Kind wegschaffen sollte. Da er aber für heute schon genug Ärger mit seinem "Meister" gehabt hatte, ließ er die Leiche mit der Macht aus dem Zimmer schweben und nickte Visas nur kurz zu als er dieser folgte um sie zum nächsten Müllschacht zu bringen. In diesem passte sie natürlich nicht hinein, also verschnitt er die kleine Leiche in kleinere Teile und stopfte diese dann in den Müllschacht. Als er damit fertig war, forderte er Reinungspersonal für Visas' Quartier an, damit dieses das Blut vom Boden putzen würde. Dann ging er selbst zurück in ihr Quartier um zu sehen, ob Nihilus neue Befehle für ihn hatte.
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BeitragThema: Re: Umlaufbahn/Ravager   Mo Jul 06 2015, 09:54

Visas verneigte sich tief vor ihrem Meister, als er nun zu ihr sprach, die alte Sithsprache preschte gegen ihren Kopf und verweigerte die Verständlichkeit, doch die Stimme ihres Meisters in ihrem Kopf war nur allzu deutlich und in Basic. Wie konnte sie sich dem entziehen? Sicher gab es dort keinen Weg, immerhin wollte sie ihm aktuell gehorchen, was Anderes hatte sie auch nicht machen können, denn sonst würde sie sterben und dies würde bedeuten, dass sie selber keine Möglichkeit mehr hatte irgendwem zu helfen, oder über jemanden zu richten.

Ihr Auftrag war klar und deutlich formuliert. Sie sollte Jedi umbringen gehen und das zusammen mit einer Person, wo die Loyalität in Frage gestellt werden konnte. Visas schmeckte einen bitteren Beigeschmack bei den Worten ihres Meisters, denn wen sie dabei sterben würde, würde sie sich als zu schwach erachten. Wenn sie seine Befehle nicht ausführen würde, würde das Selbe Schicksal ereilen, sie würde sterben, durch die Hand ihres Meisters. Sie verneigte sich noch einmal tief um die Ehrerbietung zu zeigen.
Ja, Meister., sagte sie und erhob sich. Sie sah ihn nicht an, sondern hing ihr Lichtschwert an ihren Gürtel und schritt stumm davon. Sie wollte nicht noch mehr Zeit in seiner Nähe sein, denn dies würde bedeuten, dass sie noch mehr von seinem Einfluss auf sich spüren würde und dies wollte sie nicht. Sie wollte weg von ihm und da kam ihr doch die Reise nach Malachor gerade recht.

Visas nahm ein Shuttle und gab die Koordinaten des Planeten in den Computer ein. Sie war keine gute Pilotin, weshalb sie den Autopiloten fliegen lassen würde, sonst würde sie in die Peinlichkeit geraten ein Schott zu zerstören oder schon beim Start explodieren. Visas selber zog sich in einen Raum zurück, ging in die Hocke und begann sich zu konzentrieren, sich zu sammeln, für die bevorstehende Aufgabe. Sie versuchte sich an der Macht zu nähren, um das Hungergefühl niedrig zu halten, auch wenn ihr aktuell schlecht wurde durch die Unterernährung. Sie nahm sich vor auf Malachor noch etwas zu essen, bevor sie ihren Kontakt traf, eine Sith namens Yula Brock. Ihre Loyalität stand in Frage, und Visas sollte ein Auge auf sie haben. Es würde sich zeigen, ob Yula Brock sie verriet, oder aber ob sie loyal war. Es würde auf jeden Fall spannend werden. Sion war sie nach dem Verlassen ihres Zimmers nicht mehr begegnet.

OW: Trayus Akademie / Malachor V
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BeitragThema: Re: Umlaufbahn/Ravager   Fr Jul 10 2015, 10:51

Als Sion in Visas' Quartier zurückkehrte, stellte er fest, dass Nihilus' Schülerin schon nicht mehr da war. Nihilus erklärte ihm kurz in altem Sith, dass er seine Schülerin auf eine besondere Mission geschickt hatte und befahl Sion dann mit zur Brücke zu kommen, von wo aus, die die Blockade des Planeten überwachen wollten.
Na toll ,wie aufregend, dachte Sion, dem es lieber gewesen wäre doch auf den Planeten hinunter zu gehen um dort Allena Mothell zu jagen.
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BeitragThema: Re: Umlaufbahn/Ravager   Mi Jul 29 2015, 10:31

Auf der Brücke angekommen, überwachten die beiden Anführer der Sith die Blockade. Dabei tat sich die meiste Zeit über nichts aufregendes. Wegfliegende Schiffe akzeptierten die Blockade meistens sehr schnell und kehrten zum Planeten zurück. Diejenige, die das nicht sofort taten, wurden von einigen wenigen Warnschüssen vor den Bug entweder genug beeindruckt um dies dann zu tun oder wurden kaputt geschossen und geentert, hatten aber dann nichts vorzuweisen, das für die Sith interessant wäre. Es gab auch niemanden mit Machtsignatur, der versuchte den Planeten zu verlassen oder die Blockade zu durchbrechen.
Alles in allem langweilte sich Sion - wie er es vorausgesehen hatte - bei dieser Überwachung vor allem. Aber natürlich war er nicht bereit seinen Meister das merken zu lassen.
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BeitragThema: Re: Umlaufbahn/Ravager   So Aug 02 2015, 22:29

First Post

Die hochgewachsene schwarze Gestalt war seit Jahren nicht mehr menschlich. Der Hunger der Macht hatte ihn zu einer leeren Hülle gemacht, die ständig nach mehr und mehr Macht verlangt. In seiner Anwesenheit spürt man, dass Nihilus einen aussagt; die gesamte Kraft und Macht, die ein Mensch besitzen kann. Ganze Planeten haben seinen Hunger gestillt. Die finstere Gestalt war eine Gestalt, die man fürchtete. Jedes Leben in seiner Umgebung verlor dieses. Es verwirkte. Es starb.
Der Dunkle Lord der Sith stand, wie so oft, vor dem großen Aussichtsfenster der Ravager - einer riesigen Flotte, die Darth Nihilus gehörte und ähnlich finster wirkte.

Seine Hände hatte der Sith-Lord mittlerweile hinter seinem Rücken gefaltet. In die Leere starrend, waren Erinnerungen an sein altes Leben wie Visionen es anderen Menschen. Er sah Gesichter seiner Familie; Erinnerungen aus frühester Kindheit. Die erste Liebe, die Zeit als Jedi. Und dennoch hatte es keinen Einfluss auf Nihilus. Es wirkte, als würde er sich das Leben eines Fremden ansehen. Heute zählte nur eines: Macht. Die Sucht nach Macht macht ihn schwach; so wie sie ihn stärkt und stärkt.

Sie belagerten, wenn man es so nennen wollte, Tatooine. Es wurde blockiert und mit jedem Moment schöpfte der Dunkle Sith mehr und mehr Kraft aus dem ganzen Planeten. Sie hatten nur ein Ziel: Die Vernichtung der Jedi. Und wie so oft, hatte Darth Nihilus das Ziel einer Alleinherrschaft. Sion hatte sich ihm unterworfen, gewiss hatte er das. Dies sogar ohne zu zögern. Nihilus hatte seine eigenen Methoden, andere dazu zu bringen, ihm zu dienen. Und das würde die Galaxis am Ende sein: Ein Ort voller Diener. Oder auch ein leerer Ort. Wie kann jemand herrschen, der kein Leben zulässt?

Man überwachte und blockierte Tatooine schon lange. Das Ziel, die Jedi aus ihrem Versteck in die Arme der Sith zu jagen, hatte höchste Priorität. Und dies hatte er jenen klar gemacht, die ihm folgten. Schweigsam beobachtete er die eigenen Jäger - mehr Schiffe durften den Planeten nicht verlassen. Nun hatten die Sith die Herrschaft.
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BeitragThema: Re: Umlaufbahn/Ravager   Mo Aug 03 2015, 10:07

Sion warf einen kurzen Blick in Nihilus' Richtung, der stumm ins All zu starren schien und seine Flotte beobachtete. Nicht, dass es im Moment viel zu beobachten gab.
Dann tauchte ein einzelnes Raumschiff auf den Sensoren aus, das scheinbar mitten aus der unbewohnten Wüste gestartet war - vermutlich in der Hoffnung so die Blockade des Planeten durchbrechen zu können. Natürlich steuerten sofort alle Sith-Jäger auf das Schiff zu.
Sion streckte seine Machtsinne nach dem Schiff aus. "Keine Machtsignatur an Bord zu erkennen", erklärte er laut und wandte sich dann an seinen Meister Nihilus. "Sollen wir das Schiff entern, zerstören oder nur beschädigen und die Chance zum Rückzug geben?", wollte er von dem anderen Sith wissen. Er selbst hätte das Schiff ja einfach am liebsten in die Luft gejagt - vor allem deswegen weil sich ansonsten schon länger nichts mehr getan hatte und er endlich irgendetwas erleben wollte, das ihn aus seiner Langeweile reißen würde. Außerdem war er wütend, weil er sich unterfordert fühte und immer wenn er wütend war, verfiel er in (blinde) Zerstörungswut, aber auf Grund von Nihilus' seltsamer Stimmung der letzten Zeit riss er sich zusammen und fragte nach bevor er den entsprechenden Befehl gab.
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BeitragThema: Re: Umlaufbahn/Ravager   Fr Aug 21 2015, 10:48

OoC: Nihilus wird NPCed.
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Nihilus schwieg einige Moment lang und schien darüber nachzudenken, dann verkündete er, dass das Schiff vernichtet werden sollte, da es unwichtig war. Sion war erfreut darüber diesen Befehl geben zu dürfen und kurz darauf explodierte der Blockadenbrecher auf den Bildschirmen. Nihilus schien zufrieden, übergab Sion dann das Kommando und zog sich von der Brücke zurück um irgendeinen seiner geheimen Plänen nachzugehen (zumindest nahm Sion an, dass das der Grund war).
Auch gut, dachte der andere Sith und wandte sich wieder den Weltraum zu. Zumindest wurde er auf diese Weise nicht ständig von seinem Meister überwacht.
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BeitragThema: Re: Umlaufbahn/Ravager   Do Aug 27 2015, 09:35

Während Nihilus also wer-wusst-schon-was tat, langweilte sich Sion auf der Brücke beim Überwachen der Blockade. Scheinbar hatte das letzte zerstörte Schiff, diejenigen, die auch versuchen wollen die Blockade zu durchbrechen entmutigt, denn es tat sich erst einmal gar nichts.
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BeitragThema: Re: Umlaufbahn/Ravager   So Sep 06 2015, 10:03

"Sir! Wir haben weitere Blockadenbrecher!", hieß es dann doch plötzlich. Scheinbar gab es doch noch mutige. Nihilus war nach wie vor nicht auf der Brücke, also machte sich Sion gar nicht erst die Mühe ihn zu kontaktieren, sondern befahl sofort: "Abfangen und zerstören, falls sie sich nicht ergeben!" Dann warf er einen Blick auf den Radar um das Ganze zu beobachte. Schon näherte sich die Sith-Flotte der Position der drei Blockadenbrechern.
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BeitragThema: Re: Umlaufbahn/Ravager   Fr Sep 11 2015, 10:18

Plötzlich kam ein Funkspruch von den vorangeflogenen Jägern herein: "Sir, hier ist nichts. Unser Radar wurde getäuscht, hier sind keine Blockadenbrecher!"
Zugleich meldete die Überwachungsstation der Funkkanäle: "Sir, zwei Schiff versuchen den Planeten zu verlassen, sie kommen von Mos Espa! Es wurde soeben gemeldet!"
Ein Ablenkungsmanöver! Schlau, aber nicht schlau genug!, dachte Sion sofort.
"Abfangen! Schickt die schnellsten Jäger voraus, ich will diese beiden Schiffe! Und jagen von Sensorenschatten mehr!", befahl der Sith allen, die ihn hören konnten. Er würde diese beiden Schiffe nicht entkommen lassen.
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BeitragThema: Re: Umlaufbahn/Ravager   Do Sep 17 2015, 10:18

"Sir, wie es aussieht können wir nur eines der beiden Schiffe abfangen, das andere ist das in Sprungbereitschaft!", meldete man Sion.
"Ich will beide Schiffe, egal wie. Zerstört das andere, wenn nötig, aber lasst nicht zu, dass es springt!", befahl der Sith misslgelaunt und beoabchtete die Geschehnisse dann weiter besorgt über den Sichtschirm.
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BeitragThema: Re: Umlaufbahn/Ravager   Di Sep 22 2015, 10:30

"Sir, wir haben das langsamere Schiff festgenagelt. Die Jäger haben es umkreist und wir nähern uns ihm jetzt", berichtete der Comoffizier.
"Was ist mit dem anderen Schiff?!", wollte Sion wissen, den diese Nachricht wenig beeindruckte, da er ja beide Schiffe haben wollte.
"Es ist ihm gelungen einen Jäger zu zerstöre und die anderen Verfolger fallen zurück", berichtete man dem Sith-Lord.
"Lasst es nicht entkommen! Ich warne euch", knurrte Sion.
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